23
Mar

Neverwhere Höspiel bei BBC Radio 4

Neverwhere Cast

Neil Gaimans BBC-Serie “Neverwhere” sieht man heutzutage durchaus an, dass sie von 1996 ist. Macht sie aber nicht weniger gut. Der daraus hervorgegangenen Roman ist mindestens ebenso gut (die eigene Fantasie ist halt Budget unabhängig und nicht der Mode der 90er unterworfen). Die Comic-Adaption von 2005 hab ich noch nicht genauer begutachtet, sah aber auch ziemlich brauchbar (aber auch oldschool) aus.

Und jetzt gibts auch noch ein Hörspiel. Und das (wohl bis zum 29.03) gratis. Mit einem ziemlich beeindruckenden Cast an Sprechern. Unter anderem James McAvoyBenedict CumberbatchChristopher LeeAnthony Head (Giles aus Buffy) und Natalie Dormer (Margaery Tyrell).

29
Dec

no comment

01
Mar

leergelesen: Fragile Things: Short Fictions a...

Fragile Things wirkt wie ein zusammengewürfelter Haufen von Kurzgeschichten, Gedichten, Fast-Gedichten und Geschichtsschnipseln. Die Qualität, wie auch der Inhalt ist oft auch sehr unterschiedlich, trotzdem bilden alle eine stimmige, zusammenhängende Sammlung. Viele scheinen sehr persönlich, und bei fast jeder schimmert Gaimans Begeisterung durch Geschichten, über das Geschichtenerzählen zu erzählen. Ob es nun darum geht, ob eine wahre Begebenheit eine bessere Gruselgeschichte als eine erfundene darstellen kann, die Unterschiede von Traum- und Erzähllogik, oder wie Fantasy-Geschichten in einer Fantasy-Welt aussehen…

Und auch wenn man einiges nur liest, vielleicht kurz schmunzelt, und vergisst, gab es doch ein paar echte Schätze.

Besonders begeistert haben “Sunbird“, eine Kurzgeschichte die zwar vom Erzähl-Stil stark vom Gaiman’schen Standard abweicht (soll er doch auch dem von R.A. Lafferty nachempfunden sein), aber nichts desto trotz großartig ist. Und trotzdem auch sehr deutlich ins Universum von American Gods zu gehören scheint. Wobei das ja bei vielen Gaiman Stories so ist. Sind sie meist doch schon dadurch vernetzt, dass die Thematik von Mythen, Sagen und Geschichten und deren Verwandtschaft fast immer Thema ist.

Und “Monarch of the Glen, als Sequel oder Epilog zu Gaimans American Gods. In der “Shadow”, Protagonist aus American Gods, in Schottland als nordischer Gott Baldur, die Rolle Beowulfs bzw. Perseus’ im Kampf gegen das Ungeheuer Grendel übernehmen soll. Auch hier bekommen bereits bekannte Charaktere einer anderen Geschichte einen Crossover-Auftritt. bekommen.

13
Mar

leergelesen: Neil Gaiman – Death: The T...

Ein bisserl Short-Story-mäßig. Leider auch bisserl kurz. Ganz unterhaltsam, nichts weltbewegendes. Auch der Zeichenstil ist im Vergleich zum Sandman-Durchschnitt ungewohnt leicht, stilisiert und Comic-like aber durchaus nicht schlecht.

Hach, ich mag DEATH…

12
Mar

verlesen: Neil Gaiman – Eternals

War sowieso ein Fehlkauf weil ich aus irgend ‘nem Grund dachte Eternals = Endless und ich hätte “Ewige Nächte“ gekauft. „Sei‘s drum“, dacht ich, „bisher war Gaiman immer ein Garant für ne gute Story.“

Aber: Boah, das Marvel-Universum is irgendwie nervig. Besonders weil es völlig irrelevant für die Eternals-Story ist. Hätt‘ man‘s da nich‘ einfach als unabhängige Story belassen können? Und dann ist es nichtmal ne abgeschlossene Handlung sondern endet völlig offen…
Habs tatsächlich einfach wieder zurückgehen lassen.

16
Oct

literature: Gaiman klaut Plot zu Coraline

von seiner kleinen Tochter…

…Coraline began when my daughter Holly came home from kindergarten to the house we lived in in Nutley, Sussex, and climbed on my lap, and began to dictate stories. She was four. In her stories a small girl came home to find her mother was being impersonated by a witch. Soon she was imprisoned in the cellar, and, with a girl called Lucy Jane (who may or may not have been a ghost, Holly was never entirely sure) had to escape to find her real mother (who had gone to America)’…

(via)

  • jonas: kinder sind halt die besten (lustigsten) geschichtenerzähler
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05
Aug

leergelesen: Neil Gaiman – Neverwhere

Neverwhere

hach was soll ich sagen. habs in fast einem tag durchgehabt.

Neverwhere” ist die Geschichte von Richard Mayhew einem jungen Schotten, der in London lebt. Einen guten Job, eine gutaussehende Freundin und alles in allem ein gutes Leben hat (obwohl absehbar ist das ihn dass nicht sonderlich erfüllt). Das alles gerät schließlich aus den Fugen, als er eines Tages ein Mädchen rettet, das blutend vor ihm zusammenbricht.

Gaiman hat ein magisches London-Below erfunden, das unter bzw. parallel zu London coexistiert und in dem alle die landen, die durch die Spalten fallen. Die, die nicht in die Gesellschaft passen. Obdachlose, Freaks und viele mehr. Dieses Paralleluniversum existiert zwar in der Kanalisation, den Kellern, Ruinen und U-Bahntunneln des normalen London, wird aber nur von denen zur Kenntnis genommen, die Teil davon sind.

Die Story ist die Adaption einer BBC-Serie bei der Gaiman Autor war (eine Serie die ich mir auf jeden Fall mal bei Gelegenheit anschaun muss), bei deren Umsetzung er allerdings einige Kompromisse eingehen musste, weshalb er es nochmal als Roman so geschrieben hat wie er es eigentlich erzählen wollte.

Nach Anansi Boys, American Gods und Good Omens das vierte Buch das ich von ihm gelesen hab, das ja glaub ich eigentlich sein erstes war. Und wenn die anderen dann doch noch nen Tick mehr Tiefe hatten, so war es doch, wie immer, nicht das was man erwartet hat, und deswegen sehr geil. Die Story im Vergleich ein wenig vorhersehbar, die Charaktere etwas flach (am besten gefallen eigentlich die zwei hoch-eloquenten Killer Mr. Croup und Mr. Vandemar). Aber schräg und gut zu lesen.
(Und mir ist gerade erst bewusst geworden dass ich es im englischen Original gelesen hab ^^)

Wie der Kommentator der Wired sagt:

The sort of book Terry Pratchett might produce, if he spent a month locked in a cell with Franz Kafka.

Vielleicht war es auch einfach zu kurz.

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