Der hippokratische Eid, benannt nach dem griechischen Arzt Hippokrates von Kós, war die erste und bis ins 20. Jahrhundert wichtigste Niederschrift ärztlicher Ethik. Er lässt z.B. den verantwortungsbewussten Umgang mit medizinischer Fachkenntnis, das Gebot Kranken nicht zu schaden und die gleichberechtigte Behandlung aller schwören.
Obwohl Ärzte bei weitem nicht mehr die gesellschaftlich verantwortungsvollsten Berufe ausüben, gibt es kaum einen anderen Beruf, in dem ein so ausgeprägtes ethisches Bewusstsein vorausgesetzt.

Jeder Mensch sollte, im Beruf oder privat, solch eine Verantwortung übernehmen, für den Einfluss, den er auf die Gesellschaft hat in der er lebt. Und damit auch auf seine Umwelt und seinen Planeten.

Darum soll der „Ökologische Eid“ das Bewusstsein für verantwortungsvolles Entwerfen stärken.

Als Gestalter und Schöpfer der uns umgebenden Produktwelt sollten wir auch Verantwortung übernehmen, für die Konsequenzen, die unsere Designs für unsere Umwelt bedeuten. Und so gestalten, dass wir unserer Umwelt durch unsere Arbeit so wenig schaden wie möglich.

Unterzeichner:
(5 von 141 ohne bestimmte Reihenfolge)

  • Sebastian Feucht - Produktdesign
  • Michael Spitzbarth - Modedesigner
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  • Barbara Mayer - Grafik-Design
  • jorinde meline barke - modedesign
  • Kommentare:
    (3 von 55 ohne bestimmte Reihenfolge)

  • Amelie Hinrichsen - jepp, vereidigt!

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  • Der Ökologische Eid

    • Ich gelobe meine Arbeit in den Dienst guter Gestaltung zu stellen.
    • Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Verantwortung ausüben und mit allen meinen Kräften das Ansehen und den Wert der Arbeit des Gestalters aufrechterhalten.
    • Ich bin mir der Verantwortung meiner Designs gegenüber der Gesellschaft, der Umwelt und unserem Planeten bewusst und will entsprechend entwerfen.
    • Ich will so effizient, sauber und nachhaltig, so ökologisch und sozial verträglich gestalten, wie es in meiner Macht steht auf dass, die Wirkung meiner Handlung verträglich ist mit der Permanenz von Leben auf der Erde.
    • Ich will die globale Notwendigkeit von ökologisch verantwortungsbewusstem Design über mein Bedürfnis nach Anerkennung und kurzfristigen Gewinnen stellen.
    • Ich will umweltschonende und ressourcensparende Rohstoffe verwenden, langlebige Produkte statt Wegwerfprodukten gestalten, den Recyclinggedanken schon beim Entwurf einbeziehen und meine Entwürfe auf Praktikabilität prüfen.
    • Ich werde versuchen Produkte zu entwerfen, die gewährleisten, dass der natürliche Kapitalstock konstant gehalten wird.
    • Ich fühle mich einer intertemporalen und weltweiten Gerechtigkeit und einer Produktion unter sozial fairen Bedingungen verpflichtet.
    • Meine Produkte sollen die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigen, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.
    • Ich erkenne die Dringlichkeit eines ganzheitlichen Umdenkens und will meinen Einfluss und meine Fähigkeiten als Kreativer und Schaffender nutzen um Vorreiter einer Generation zu sein, die Initiative ergreift.
    • Meine Arbeit soll die Gestaltungsmöglichkeiten für verantwortliches, ökologisches Handeln aufzeigen und die Selbstverantwortung des Einzelnen verbessern.
    • Anspruch und Chance zugleich ist es, nachhaltige Produktionsverfahren und Konsummuster in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion zu rücken.

    Alle 141 Unterzeichner:

    (ohne bestimmte Reihenfolge)

    • Martina Hoffhaus - GF messagepool/LOHAS CompetenceCenter
    • Magdalena Schaffrin - Modedesignerin
    • Andrea H. Seibert - Textildesigner
    • Amelie Hinrichsen - Studentin, Produktdesign
    • Andrea Imgenberg - Modedesignerin
    • Sebastian Voigt - Produktdesigner
    • Arnold Schirow - Produktdesign
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    • Julia Loew - Kommunikationsgestalterin
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    • Reinhard Paul Groszmann - Architekt
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    • Karsten Willmann - Produktdesigner
    • Julian Tresowski - Industrial design student
    • Adam Zolnierek - Kommunikationsdesigner
    • Ernst-Jan van Hattum - Design
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    • julia Wittke - industrial design student
    • Hanna Wiesener - Studentin, Produktdesign
    • Raphael Schall - Modedesign
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    • Manuel Kniepe - Kommunikationsdesigner, Fotodesigner
    • Isabell Fringer - Industrial Design
    • Christopher Peter De La Garza - Mediengestalter
    • Irene Sang - Mode Web
    • Andreas Migula - Berater - Gestalter - Coach
    • Maria Schwermer - Studentin, Produktdesign
    • Amanda Michl - Kommunikationsdesignerin
    • Matthias Dehner - Grafikdesign
    • Jane Katharina di Renzo - Art Director / Fotografin
    • Christian Leisse - Produktdesign
    • mareike ulman - Designer
    • Andreas Strasser - graphicdesign
    • Manuel Haugke - Grafik-Designer
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    • Eric Pratter - Gestalter
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    • Michael Spitzbarth - Modedesigner
    • Merlin Dunkel - Produktdesign
    • Roland Radschopf - Student, Grafik
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    • Marlene Schaefermeyer - Industrial Design
    • Denis Heynmöller - Architekt / Innenarchitekt
    • Isabelle Banz - Produktdesign
    • Johann Ahrens - Produktdesign
    • Ruth Küsgens - Corporate Branding
    • John Doe - Maler
    • Max Schäth - Produktdesign
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    • Sina Trinkwalder - Bekleidungsmacherin
    • Frank Hofmann - produktdesigner
    • Isabella Kailing Tu - Grafik und Werbung
    • Anne Theresia Wanders - Autorin, Modedesignerin
    • Hans-Peter Traunig - Mediendesign
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    • Nathini Erber - Modedesign
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    • Andrea Nienhaus - Visuelle Kommunikation
    • Dennis Soyka - Produktmanager
    • Uwe Kelderbacher - Kommunikationsgestaltung
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    • markus artur fuchs - kommunikationsdesigner
    • Sebastian Feucht - Produktdesign
    • Bodo Pahlke - Industrial Design
    • Antje Kratzing - Produktdesign
    • Nina Koss - Produktdesign
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    • Uwe Feith - WEB Design
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    • Felix Groll - Student, Industriedesign
    • Torben Bischoff - Produktgestalter
    • CARINA HAMEL - NACHHALTIGES GRAFIKDESIGN
    • Kai Gildhorn - Produktentwicklung
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    • Johannes Pistorius - Student, Kommunikationsdesign
    • tine breuer - grafikdesign
    • Jörg Thomsen - Image-Design/Photographie
    • Stephanie Hobmeier - Studentin Design
    • rené wesener - kunst
    • Tanja Sommer - Grafikdesign
    • Caroline Julia Arens - Designerin
    • Alexander Schaaf-Buschendorf - Grafik-Design – Print | Web
    • Holger Klapperich - Student Industrial Design
    • Matthias Rauch - Industrie Design Student
    • Manuela Hensel - Grüne Grafikerin
    • gaby gietzelt - kommunikationsdesign
    • Olaf Dunkel - Bastler
    • Jonas Hoffmann - Mediengestalter
    • Franz Faust - Produkt-Hersteller
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    • Robert Fehse - Produktdesign
    • Verena Simon - Industriedesign
    • Roswitha Büchting - Designerin
    • Stephan Bohle - Berater
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    • Ulrich Conrad - Kunsttischlerei
    • Christoph Oltean - Industrial-Design
    • Tom Thomas - Designer
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    • Dunja Karabaic - Kulturmanagerin
    • Daniela Lehle - Modedesign
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    • milena kling - produktdesign
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    • Maurice Zeitschel - Student, Industriedesign
    • luigi colani - machen
    • jorinde meline barke - modedesign
    • Lisa Keller - Industriedesign, Studentin
    • Stefan Werner - Grafik Design pro natur gmbh
    • Johanna Keimeyer - Produktdesign
    • Hanne Willmann - Studentin, Produktdesign
    • Daniela Lehle - Modedesignerin
    • Jeanette Bruneau Rossow - Modedesignerin
    • Sanna Friend - Künstlerin, Collage on Canvas
    • Barbara Mayer - Grafik-Design
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    • Silke Heimberg - Kommunikationsdesignerin
    • Nicole Rabe - Grafikdesign
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    • Mirco Meyer - Produktdesigner
    • Friedrich von Borries - Gestalter unterschiedlicher Lebensfragen
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    • Michael Anders - Mediengestalter
    • Toni Kny - Studentin, Produktdesign
    • Maren Langer - Modedesign
    • Lena Marbacher - Produktdesign
    • Camilla Richter - Produktdesign
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    • Michel Giesbrecht - Produktdesign
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    • zymryte hoxhaj - kommunikationsdesgin
    • Marc Birri - Produktdesign
    • Seidel Ben - Produktdesign
    • Kristina Kühn - Modedesign

    Kommentare:

    • Heinke Groll: ''Eine gute Initiative, die hoffentlich viele Unterzeichner findet!''
    • Hannes Ecker: ''Weiter so! Save the planet!''
    • Jonas Hoffmann: ''Das ist doch mal ein Eid den man gerne ablegt!''
    • Johanna Keimeyer: ''Klasse!''
    • Johann Ahrens: ''Ich versuch mich auch dran zu halten!''
    • Raphael Schall: ''ja! das umdenken scheint mir als eins der wichtigsten...''
    • muenchenguru: ''Respekt, das muss es auch in anderen Berufen geben.''
    • Milo Tesselaar: ''das finde ich eine Gute Idee, jedoch würde ich ein paar Formulierungen anders Formulieren, und etwa den Aspekt des Entwerfens und Gestaltens von "Kreisläufen" mit reinnehmen.''
    • Amelie Hinrichsen: ''jepp, vereidigt!''
    • MARCO CHIAVASSA: ''Das finde ich super interesant. Ich versuche immer Ökologische koncepte zu machen. Bitte ladet mich ein. ich würde gerne mitmachen.''
    • Prof. Dipl.-Psych. Barbara Tietze: ''Das ist ja eine total tolle Initiative!!!''
    • Lore Gregor: ''gute idee!!!''
    • Ruth Kaerger: ''Warum ist eigentlich vorher noch keiner auf diese Idee gekommen? Ich hoffe, dass viele Designer diesen Eid ablegen.''
    • Christhard Landgraf: ''Bitte schaut auf http://www.agd.de/656.html, da haben sich die Kollegen von der AGD schon Gedanken dazu gemacht.''
    • Franz Faust: ''den Eid sollten nicht nur Designer sondern vor allem die Umsetzer, Handwerker, Produzenten etc ablegen.''
    • Hoffahus, Martina: ''Ich predige schon seit langem, dass die Kommunikationsbranche sich ihrer Verantwortung bewußt werden muss.Ich behaupt gar, dass Marketing vor einem Paradigmenwechsel steht stehen muss, wenn Sie zukünftig Greenwashing vermeiden will. Die Verbände interessieren sich noch nicht sonderlich für Green Marketing. Auch wir vom LOHAS CompetenceCenter arbeiten derzeit an einem Code of Conduct, der genau in eure Richtung geht! Vielen Dank für euren validen Beitrag!''
    • Karsten Willmann: ''Ich sehe den Gehalt der Selbstverpflichtung als Aufgabe und Kernkompetenz der Gestalter - einen Eid, der unterstreichend wirkt, lege ich gerne ab.''
    • Andreas Strasser: ''Gratulation zu dieser Idee. Da ich sehr viel für NGO's, Umwelt- und Klimaschutz-Organisationen arbeite, gehören Recycling-Papiere aus 100% Altpapier und aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellte Druckfarben etc. zu meinem Alltag. Mittlerweile gibt es auch zunehmend mehr Druckereien, denen Ökologie ein Anliegen ist. Großartig, wenn dann auch die Anlagen mit Ökostrom versorgt werden und man dann und wann einen FairTrade-Kaffee bekommt ...''
    • Hans-Peter Traunig: ''Hier steht was viele denken oder auch für ihre Kunden andenken. Das ist eine Initiative die unterstützt werden sollte. Super Idee.''
    • Manuela Hensel: ''Ich finde es einfach nur klasse, das dem grünen Design und Workflow hier eine entsprechende Plattform gegeben wurde. Unter dem Slogan "Der grüne Faden für Ihr Geschäft" versuche ich dies täglich in meiner Praxis umzusetzen. Ich wünsche allen gute Geschäfte und eine gute Zeit.''
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    • Frank Hofmann: ''Ich werde namentlich aufgeführt, habe aber nie den Eid geleistet bisher! Die Abfragen im Formular des Eides sind mehr als dürftig und schmälern so die Idee persönliche Verantwortung zu fördern. Ich vermisse Regelungen zum Umgang mit dem Eid in der Öffentlichkeit. Der Eid des Hippokrates wird von Ärzten heute nicht mehr gegeben, es gibt weiterentwicklungen die Ethisch vertretbarer sind. Es gibt hier keine verpflichtende Angabe gegenüber bereits vereidigten oder Lehrenden!''
    • Brent Yves: ''Ein wahrhaft "ökologisch" ausgerichtetes Design wäre der Ansatz, jede Form von Design und überflüssiger, industrieller Produktion zu vermeiden! Unsere begrenzte Welt ist über-voll an gemachten, gefertigten und designten Produkten, Marken, Dingen, die Menschen zu Konsumenten verniedlichen und ihnen mit immensem Marketing-Aufwand, immer wieder, immer weiter "aufgezwungen" werden. Aber immerhin, ein Weg dahin.''
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    • Roswitha Büchting: ''Ich habe den Eid abgelegt, nehme diesen sehr ernst und werde mich daran halten. Tolle Idee- Dank den Initiatoren.''
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    Impressum

    Felix Groll
    Monumentenstr. 1
    10829 Berlin
    info@oekologischer-eid.de

    Diese Seite ist ein, im Rahmen des Seminars „Klima-Design“ unter Leitung von Friedrich von Borries an der Universität der Künste Berlin, entstandenes Projekt.
    Ziel ist es, unter Designern eine Verantwortungsübernahme in die Diskussion zu bringen, ähnlich dem hippokratischen Eid.

    Gestaltung und technische Umsetzung

    Felix Groll
    Jonas Hoffmann - jonasr.hoffmann@gmail.com

    Rechtlicher Hinweis

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